▪ Häufige Fragen
Was Sie vor der Beauftragung wissen wollen.
Die Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden. Wenn Ihre nicht dabei ist, schreiben Sie mir einfach.
Wie gute Stellenanzeigen funktionieren
Was kostet uns eine unbesetzte Stelle?
Das lässt sich näherungsweise ausrechnen. Eine gemeldete Stelle für eine Fachkraft mit Berufsausbildung war 2025 im Schnitt 140 Tage unbesetzt, gerechnet ab dem Tag, an dem jemand hätte anfangen sollen (Statistik der Bundesagentur für Arbeit). Nehmen Sie den Umsatz, den die Stelle pro Arbeitstag bringen soll, und rechnen Sie ihn auf diese Tage hoch: Bei 200.000 € Jahresziel sind das 112.000 € Umsatz und bei 7 % Rendite rund 7.800 € Gewinn. Bringt die Stelle keinen direkten Umsatz, rechnen Sie stattdessen mit ihren Personalkosten und gewichte danach, wie viel im Betrieb liegen bleibt, wenn niemand die Aufgabe macht. Die Zahl ist keine Verlustrechnung. Sie sagt Ihnen, wie dringend die Besetzung ist, und sie läuft weiter, solange die Anzeige die Falschen anspricht.
Wie optimiere ich eine Stellenanzeige?
Der erste Schritt ist die Frage, wen die Stelle wirklich braucht. Erst wenn das klar ist, lässt sich prüfen, ob die Anzeige genau diese Menschen anspricht. Danach kommen Aufbau, Reihenfolge und Sprache. Wer nur den Text glättet, ändert an der Wirkung wenig.
Was gehört in eine gute Stellenanzeige?
Was die Stelle im Alltag ausmacht, welches Verhalten dabei gefragt ist, und was ihr konkret bietet. Dazu Arbeitszeit, Arbeitsort, eine Gehaltsangabe und die Person, an die man sich wenden kann. Wer sich bewirbt, will vorher wissen, worauf er sich einlässt.
Was sollte man weglassen?
Alles, was für jedes Unternehmen gelten könnte: das dynamische Team, die flachen Hierarchien, den Obstkorb. Auch Anforderungslisten mit fünfzehn Punkten schrecken genau die ab, die sonst gepasst hätten. Wer alles verlangt, bekommt Bewerbungen von Leuten, die alles behaupten.
Bringen Benefits mehr Bewerbungen?
Nur, wenn sie konkret sind. „Flexible Arbeitszeiten" steht in jeder zweiten Anzeige. „Kernzeit von 9 bis 15 Uhr, den Rest teilst du dir ein" ist eine Aussage. Benefits wirken erst, wenn vorher klar ist, worum es in der Stelle überhaupt geht.
Wo schalte ich eine Stellenanzeige am besten?
Das hängt von Beruf und Region ab, und die Antwort ist selten „überall". Bevor Sie mehr Reichweite einkaufen, lohnt der Blick auf den Text. Wenn die Anzeige nicht sagt, wen sie meint, kostet jede zusätzliche Schaltung nur mehr Geld. Welche Kanäle sich rechnen, klären wir im Schaltungsservice.
Warum soll ich zahlen, wenn ChatGPT die Anzeige auch schreibt?
Können Sie machen, die Frage ist, was dabei herauskommt. Ich habe im Juli 2026 mehrere kostenlose Werkzeuge ausprobiert. Bei einem habe ich nur meinen Firmennamen eingegeben und das Wort „Außendienst". Zehn Sekunden später stand da eine fertige Anzeige mit Firmenwagen zur Privatnutzung und ungedeckelter Provision. Nichts davon hatte ich angegeben. Ein Generator muss immer eine ganze Anzeige ausgeben, deshalb füllt er die Lücken selbst. Ich schreibe nichts hin, was Sie mir nicht gesagt haben, und sage Ihnen, wenn Angaben fehlen. Wie das konkret aussieht, zeigt die Beispiel-Analyse als PDF.
Was unterscheidet Sie von einer Werbeagentur?
Eine Agentur denkt meist von der Marke her: Auftritt, Bildsprache, Kampagne. Ich fange bei der einzelnen Stelle an und frage, wen sie wirklich braucht. Dazu der Umfang: Bei mir buchen Sie eine Anzeige zum Festpreis, keine Betreuung auf Monatsbasis. Wenn ihr wirklich ein Employer-Branding-Projekt wollen, sind Sie bei einer Agentur besser aufgehoben. Das sage ich Ihnen dann auch.
Beauftragen und bezahlen
Muss ich mit Ihnen telefonieren, bevor ich etwas beauftragen kann?
Nein. Sie wählen im Formular Ihr Paket, schicken die Anzeige mit und bekommen eine Bestätigung per Mail. Wer lieber spricht, kreuzt „Rückruf" an. Beides führt zum selben Ergebnis.
Wie wird bezahlt?
Per Rechnung. Keine Vorkasse, keine Anzahlung.
Bin ich sofort gebunden, wenn ich das Formular abschicke?
Nein. Beauftragt ist erst, was Sie bestätigen. Sie bekommen von mir zuerst ein Angebot mit Preis und Termin. Wenn Sie dann nicht wollen, sagen Sie ab, und es kostet nichts.
Kommen zum Festpreis noch Kosten dazu?
Nur, wenn Sie etwas dazubestellen. Der Festpreis deckt die Leistung, die auf der jeweiligen Seite steht. Schaltungsservice und Grafikservice sind eigene Leistungen mit eigenen Preisen, die sehen Sie vorher. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer.
Kann es sein, dass Sie einen Auftrag ablehnen?
Ja. Wenn ich beim Lesen merke, dass Ihr Problem woanders liegt als in der Anzeige, sage ich das, statt Ihnen eine Analyse zu verkaufen, die nichts ändert. Dann bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung und keine Rechnung.
Welches Paket passt
Was ist der Unterschied zwischen Kurz-Check, Analyse und neuer Anzeige?
Die Frage dahinter lautet: Wer schreibt am Ende die Anzeige? Beim Kurz-Check bewerten Sie selbst, ich sehe Ihre Anzeige gar nicht. Bei der Anzeigen-Analyse lese ich sie und schreibe auf, was ich sehe, den Text ändern Sie. Bei der neuen Stellenanzeige schreibe ich ihn.
Für 199 € wissen Sie, was zu tun ist. Für 490 € ist es getan.
Wird die Anzeigen-Analyse angerechnet, wenn ich danach mehr will?
Ja. Entscheiden Sie sich innerhalb von drei Monaten für die neue Stellenanzeige oder die Recruiting-Basis, rechnen Sie ich die 199 € an. Sie zahlen dann nur die Differenz. Insofern können Sie mit dem kleinen Einstieg nichts falsch machen.
Und wenn ich vom 490er auf die Recruiting-Basis aufstocke?
Dann zählt die Anzeige, die ich für Sie geschrieben habe, als erste der beiden Anzeigen im Basis-Paket. Sie zahlen die Differenz und bekommen nichts doppelt berechnet. Das gilt drei Monate lang.
Ich weiß nicht, was ich brauche.
Dann kreuzen Sie im Formular „Paket-Empfehlung" an. Ich sehe mir Ihre Anzeige an und sage Ihnen per Mail, welche Stufe zu Ihrer Stelle passt. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Lohnt sich die Recruiting-Basis für uns?
Rechnen Sie mit den Stellen, die dieses Jahr noch kommen. Zwei einzelne Anzeigen kosten 980 €. Die Recruiting-Basis kostet 510 € mehr und enthält zusätzlich Arbeitgeberprofil, Sprachregeln und den Workshop. Ab der dritten Stelle sind Sie günstiger dran, und da sind Profil, Sprachregeln und Workshop noch gar nicht eingerechnet.
Ablauf und Zeit
Wie lange dauert es?
Die Analyse liegt in zwei bis drei Werktagen bei Ihnen. Die neue Stellenanzeige braucht ein Gespräch und danach etwa fünf Werktage. Für die Recruiting-Basis planen wir einen Workshop und die Ausarbeitung danach.
Was brauchen Sie von mir?
Für den Start nur die Anzeige. Nach der Beauftragung stelle ich ein paar Rückfragen, die nicht in der Anzeige stehen: Wen wollen Sie wirklich erreichen, wo lief sie bisher, was haben Sie schon versucht. Das dauert zehn Minuten, per Mail zum Ausfüllen oder am Telefon, wie Sie mögen.
Ich habe noch gar keine Anzeige. Geht das trotzdem?
Ja, bei der neuen Stellenanzeige ist das sogar der Normalfall. Lassen Sie das Link-Feld im Formular leer und beschreiben Sie die Stelle in zwei Sätzen. Alles Weitere klären wir im Gespräch.
Was, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt?
Bei der neuen Stellenanzeige ist eine Korrekturschleife enthalten. Sagen Sie mir, was nicht passt, dann ändere ich es. Bei der Analyse ist das Ergebnisgespräch der Ort dafür: Wenn ein Befund an Ihrer Situation vorbeigeht, sagen Sie es, dann ordnen wir das ein.
Muss ich das Ergebnisgespräch wahrnehmen?
Nein. Es ist im Preis enthalten, aber freiwillig. Sie entscheiden nach dem Lesen, ob Sie es wollen.
Schaltung, Gestaltung, Daten
Schaltet ihr die Anzeige auch?
Auf Wunsch ja. Kanäle auswählen, Konditionen vergleichen, buchen und abwickeln übernehmen wir als eigene Leistung. Mehr dazu auf der Seite Schaltungsservice.
Bekomme ich die Anzeige auch gestaltet?
In den Paketen ist der Text enthalten, nicht das Layout. Wenn die Anzeige gestaltet werden soll, für die Karriereseite, für Social Media oder für Print, geht das über den Grafikservice ab 169 €. Ein reines Feedback zu Struktur und Lesbarkeit gibt es ab 65 €.
Was passiert mit meiner Anzeige und meinen Daten?
Ihre Anzeige und Ihre Angaben bleiben bei mir. Beispiele zeige ich nur anonymisiert und nur, wenn Sie vorher zugestimmt haben. Was technisch gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.
Arbeiten Sie nur für Augenoptik?
Nein. Aus der Optik kenne ich den Markt besonders gut, weil ich dort lange gearbeitet habe. Das Problem ist aber in jeder Branche dasselbe: Anzeigen, die nicht sagen, wen sie meinen.
Arbeiten Sie auch für kleine Betriebe mit fünf Mitarbeitern?
Ja. Die Größe spielt keine Rolle, es geht um eine Stelle, die schwer zu besetzen ist. Kleine Betriebe haben dabei oft einen Vorteil: Sie können konkret sagen, wie der Arbeitstag aussieht und wer im Team sitzt. Genau das fehlt in großen Anzeigen am häufigsten.
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann schreiben Sie sie mir. Ich antworte selbst, meistens am selben Tag.